Tagesberichte

12./13. November 2025
Am Mittwoch, den 12.11. begann unsere Reise nach La Réunion. Um 11:25 Uhr hoben wir in Hamburg ab. Anderthalb Stunden später landeten wir in Paris. Hier mussten wir uns zunächst sechs Stunden lang die Zeit mit Essen, Reden und Spielen vertreiben, dann ging es um 18:30 Uhr weiter.

11 Stunden später, nach einer unruhigen Nacht, landeten wir nach deutscher Zeit um 5:30 Uhr und nach örtlicher Zeit um 8:30 Uhr. Vom Flughafen aus fuhren wir direkt zur Schule.

Dort (sehr erschöpft) angekommen, wurden wir direkt von unseren Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern begrüßt und wir haben Mittag gegessen. Anschließend hatten sie eine Art Schnitzeljagd für uns vorbereitet. An sechs unterschiedlichen Ständen konnten wir kreolische Traditionen und die Sprache kennenlernen. Nach einer kleinen Preisvergabe bekamen wir noch einen kurzen Einblick in die réunionesische Geografie. Während einige danach noch am Unterricht teilnahmen, durfte der Großteil von uns nach Hause und hat seinen ersten Abend mit der Gastfamilie verbracht.

– Caroline

14. November 2025
Am heutigen Tag haben wir viele schöne erste Impressionen und Erinnerungen mit unseren „Correspondants“ (Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern) gesammelt.

Den Tag begannen die meisten von uns mit einer starken Umstellung des Zeitlichen, da unsere Corres ungefähr eine Stunde früher als wir aufstehen müssen, um den hier viel benutzten Schulbus nicht zu verpassen. Auch unterscheiden sich die Essensgewohnheiten am Frühstückstisch insofern, dass sie unsere deutschen Veranlagungen sehr gut ergänzen.

Daher starteten wir gesättigt und ausgeschlafen nach der langen, ermüdenden Anreise gespannt in den Tag, hin zu unserer ersten Destination, dem Gipfel eines ca. 2 km hohen Berges. Dort angekommen machten wir Bilder des schönen Talkessels mit dem seltenen Blick auf einen vulkanischen Krater, der sonst verborgen hinter Wolken bleibt.

Nach einem kurzen Aufenthalt dort fuhren wir weiter zum Highlight unseres Tages, einem Hochseilgarten. Dieser war von Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade durchzogen, die wir dann nach und nach mit großer Freude und Amüsement meisterten. Die Route 6 war durch und durch die beste nach der Meinung der meisten, da sie ein großes Spektakel beim schnellen Abstieg über lange Seilbahnen durch unwegsames, idyllisches Gelände bot.

Nach einer angenehmen Rückfahrt per Bus verbrachten wir ein schönes Ausklingenlassen des Abends mit einem gemeinsamen Mahl und Gespräch bei guter Laune. So legten wir uns auch zügig ins Bett mit Vorfreude auf den nächsten Tag.

– Michael

15./16. November 2025 (1)
Am Wochenende des 15. und 16. November bin ich morgens mit meiner Gastfamilie auf einen Markt gefahren. Dort gab es viele typische Produkte und Spezialitäten von La Réunion, zum Beispiel frische Vanille, Gewürze wie Kurkuma, Samosas, exotische Früchte (Litschis, Maracujas, Bananen, …) und handgemachte Körbe, Portemonnaies und Taschen aus Pandanblättern. Ich habe mir ein kaltes Getränk aus Maracuja, Ananas und Zuckerrohr gekauft, außerdem eine frische Kokosnuss getrunken und das Fruchtfleisch gegessen. Wir haben Litschis und Zutaten für das Mittagessen eingekauft, darunter Gemüse, das ich noch nie gesehen habe, und außerdem Souvenirs für Freunde besorgt, unter anderem eine hübsche Schmuckschale aus einer Muschel.
Mittags haben wir gemeinsam gekocht – wir haben ein kreolisches Curry mit Gemüse und Reis zubereitet. Am Abend sind wir an den Strand gefahren, um den Sonnenuntergang anzuschauen, und haben dort ein Eis gegessen.
Später bin ich mit meinem Austauschpartner zu einer Geburtstagsfeier/Poolparty gegangen. Die Stimmung war super: Ein Mix aus französischer und englischer Musik lief, und ich habe ihnen auch deutsche Partymusik gezeigt. Dabei habe ich viele neue Freunde kennengelernt.
Am nächsten Tag habe ich erst einmal ausgeschlafen, weil wir sehr spät nach Hause gekommen waren. Danach sind wir zu einem Aussichtspunkt gefahren, wo die Wellen spektakulär gegen das vulkanische Gestein krachen und das Wasser meterhoch spritzt. Anschließend haben wir kurz am Strand angehalten und sind mit den Füßen ins Wasser gegangen. Mein Austauschpartner war am Steuer und ist gefahren. Danach sind wir zum Aussichtspunkt Maïdo weitergefahren – einer berühmten Plattform hoch über den Bergen, von der man einen tollen Blick auf den Talkessel von Mafate hat. Dort haben wir ein kleines Picknick gemacht. Auf dem Rückweg, der wie immer auf La Réunion ziemlich lang war, haben wir in der Stadt zu Abend Pizza gegessen.
Insgesamt war es ein erlebnisreiches und schönes Wochenende, an das ich mich noch lange erinnern werde.

– Anouk

15./16. November 2025 (2)
Ich hatte die Chance, am Wochenende die ganze Insel zu entdecken. Nach alter Tradition, über die es sogar ein Lied gibt, hat sich meine Gastfamilie mit ihren Verwandten einen Bus gemietet, und wir sind einen Tag lang die Insel einmal abgefahren. Zwischendurch sind wir ausgestiegen und haben gegessen oder haben uns ein schönes Stück der Insel zu Fuß angeschaut. Dabei war die Stimmung total ausgelassen, und im und außerhalb des Busses wurde die ganze Zeit Musik gemacht. Ich konnte unfassbar viel von der Insel sehen, die eine wirklich schöne Natur hat, gleichzeitig aber auch viel traditionelles Essen probieren, und ich habe einen tollen Einblick in die fröhliche und familiäre Kultur bekommen.

– Lisa

15./16. November 2025 (3)
Die ersten Tage allein mit der Familie. Ich habe am Wochenende mit meiner Familie den Alltag als auch Traditionen miterlebt. Am Samstag durfte ich beim Reitunterricht meiner Austauschpartnerin teilnehmen und danach die Stadt St. Gilles erkunden. St. Gilles liegt direkt am Wasser, und es gab viele kleine Boutiquen und Essensläden mit Spezialitäten aus La Réunion. Am Abend wurde ich noch in ein traditionelles Restaurant eingeladen, mit sehr leckerem Essen. Am Sonntag besuchte ich morgens einen großen Marché mit vielen kleinen Ständen, und danach ging’s zum Strand, um zu picknicken und baden zu gehen. Picknicken am Strand mit Familie und Freunden ist hier eine große Tradition. Am späten Nachmittag haben wir uns dann mit den anderen Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern getroffen, um Musik zu hören, Basketball zu spielen und einfach untereinander mehr zu reden. Wie jeden Abend endete der Tag mit dem Abendessen mit der Familie, wo ich mich sehr eingebunden gefühlt habe.

– Mila

17. November 2025
Heute haben wir einen Ausflug zu einem Lavatunnel gemacht. Mit dem Bus fuhren wir zuerst in die Nähe des Tunnels und erhielten auf einem Parkplatz unsere Ausrüstung, die aus einem Helm mit Stirnlampe sowie Knieschonern bestand. Anschließend liefen wir ein Stück über ein Lavafeld zum Eingang des Tunnels. Dort verbrachten wir etwa eine bis eineinhalb Stunden im Inneren, während uns ein Tourguide viel über die Entstehung und die Besonderheiten der Lava erklärte.
Danach fuhren wir mit dem Bus weiter und aßen zu Mittag. Im Anschluss besuchten wir eine Vanilleplantage, auf der uns gezeigt wurde, wie Vanille angebaut und verarbeitet wird. Zum Schluss konnten wir dort noch einige Vanille-Souvenirs kaufen. Schließlich sind wir mit dem Bus wieder zurück nach Les Trois-Bassins zum Lycée gefahren.

– Sophie

18. November 2025
Wir sind morgens mit allen im Bus gestartet und ca. 1 h nach Saint-Denis gefahren. Dort wurden wir mit unseren Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern zusammen in Gruppen eingeteilt. In diesen Gruppen haben wir dann eine Rallye mit verschiedenen Stationen gemacht. Bei dieser sollten wir die Stationen in einer bestimmten Reihenfolge ablaufen und bei jeder Station ein Foto oder Video mit jeweils einem Kommentar auf Französisch und Deutsch machen. Zwischendurch hatten wir Zeit, uns etwas zu essen zu suchen. Die eine Hälfte der Gruppe hat sich etwas in einer französischen Bäckerei gekauft. Ich habe mit ein paar anderen zusammen Samosas gegessen. Am Ende der Rallye hatten wir Zeit, etwas durch die Stadt zu laufen und einzukaufen. Die Rallye war leider recht lang, was bei unserer Gruppe zu Stress und anschließender Verspätung geführt hat. Außerdem war es an dem Tag recht heiß, was bei vielen zu Ermüdung durch das viele Laufen und fehlende Schattenplätze führte.

– Amelie

19. November 2025
Am Mittwoch, den 19.11., bin ich in aller Frühe um 6:00 Uhr morgens aufgestanden. Danach habe ich mich fertig gemacht und anschließend die sehr leckeren Pancakes gegessen, die der Vater jeden Tag macht. Um 7:00 Uhr haben wir dann den Bus zur Schule genommen. Dort angekommen hat sich die Freundesgruppe versammelt und vor Unterrichtsbeginn noch miteinander unterhalten. Um in die Schule hineinzukommen, mussten wir durch eine Kontrolle durch. Da eine Woche um war, hatten wir, die deutschen Austauschschülerinnen und Austauschschüler, die erste Stunde zusammen und sollten in Form einer kreativen Darstellung Irritationen darstellen. Meine Gruppe hat sich für die Kontrolle am Eingang zur Schule entschieden, da dies neu für uns war. Nach der ersten Stunde war ich im Geschichts- und Philosophieunterricht, die sehr lustig waren. Schule war ausnahmsweise um 11:00 Uhr zu Ende, und wir sind zu dem örtlichen Imbissladen gegangen und haben uns in einer Gruppe Tacos und weitere Snacks gekauft. Der Plan war nun, zum Strand zu fahren, weil es sehr heiß war. Eineinhalb Stunden brauchten wir bis zum Strand mit dem Bus. Der Strand und das Meer waren wunderschön, und das Wasser war eine Abkühlung. Es war ein toller Ausflug. Um 18:00 Uhr wurden mein Austauschschüler Lucas und ich abgeholt. Am Abend haben wir noch gegessen. Lucas hat mir auch noch seine gezeichneten Bilder gezeigt. Danach bin ich schlafen gegangen.

– Neo

20. November 2025
Es war der achte Tag unserer Reise nach La Réunion, und es stand eine kleine Sightseeingtour mit uns, den deutschen, als auch den französischen Schülerinnen und Schülern an. Wir trafen uns wie fast jeden Morgen um 8:00 Uhr, um mit dem Bus zu unserer ersten Station für den heutigen Tag zu fahren. Ziel war der Aussichtspunkt in Saint-Joseph, wo wir einen tollen Blick auf den Vulkan hatten. Dort blieben wir allerdings nur kurz, um ein paar Fotos zu machen und die klare Luft einzuatmen. Anschließend setzten wir unsere Fahrt fort, und knappe holprige 20 Minuten später besuchten wir eine weitere Stelle, wo wir eine schöne Sicht auf die Landschaften von La Réunion hatten. Dort war es ein wenig kühler, als wir erwartet hatten, weshalb viele von uns sich in die gemütliche Hütte begaben, wo es Crêpes, Waffeln und Kleinigkeiten zu kaufen gab. Um gegen Mittag unser Mittagspicknick zusammenzuhaben, fuhren wir noch ein kleines Stückchen mit dem Bus und ließen uns dann in einem kleinen süßen Waldstück nieder, wo es Tische gab, an denen wir die mitgebrachten Sandwiches der Schule aßen und ein wenig die zwischen den Baumkronen fallenden Sonnenstrahlen genießen konnten. Mich und die anderen besuchte ein kleiner Straßenhund, mit dem wir ein wenig von unserem Essen teilten, und wir nannten ihn Biggie.
Um den Tag auch noch mit Vulkanen abzuschließen, ging es für uns danach noch in ein Vulkanmuseum. Dort bekamen wir einen kleinen Arbeitsauftrag, den wir mithilfe unserer Austauschpartnerinnen und Austauschpartner schnell bearbeiten konnten und dabei viel über die Entstehung, die Zusammensetzung und verschiedenste Fakten über Vulkane erfuhren. Letztlich fuhren wir zurück zur Schule, wo mich meine Gastmutter abholte, und wir zu meinem vorübergehenden Zuhause fuhren. Dort war ich so erschöpft vom Tag, dass ich nur noch Abendessen aß und dann direkt einschlief. Gespannt, wie der nächste Tag wohl sein wird.

– Ariela

21. November 2025
Zu Beginn des Tages trafen wir uns wie jeden Morgen an der Schule. Von dort aus fuhren wir gemeinsam zum Zuckermuseum auf La Réunion. Dort besichtigten wir eine ehemalige Zuckerfabrik, die früher eine große Bedeutung für die Insel hatte. Während der Führung erfuhren wir viel über die Geschichte des Zuckerrohranbaus. Dabei wurden wir darüber informiert, welche Rolle La Réunion zur Zeit des Kolonialismus spielte und welche Bedeutung der Zucker für die wirtschaftliche Entwicklung der Insel hatte. Außerdem wurden uns die einzelnen Verarbeitungsschritte des Zuckerrohrs anschaulich erklärt. Nach dem Museumsbesuch legten wir eine kurze Pause ein und machten ein gemeinsames Picknick. Anschließend fuhren wir weiter zum Salzmuseum, das sich direkt am Wasser befand. Dort lernten wir viel über die Gewinnung von Salz und seine Bedeutung für die Region. In der Umgebung gab es mehrere schöne Aussichtspunkte, an denen wir die Landschaft genossen und Gruppenfotos machen konnten. Am Ende des Tages kehrten wir zur Schule zurück. Von dort aus wurden wir von unseren Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern abgeholt und fuhren nach Hause. Den restlichen Abend verbrachten wir entspannt zu Hause und ließen den Tag ruhig ausklingen.

– Jonathan

22./23. November 2025 (1)
An den Wochenenden macht jede Austauschschülerin und jeder Austauschschüler etwas Individuelles. Ich zum Beispiel habe am Samstag zum ersten Mal ausgeschlafen und dann mit der Familie Domino gespielt. Danach bin ich noch mit meiner Austauschfamilie einkaufen gegangen. Sonntag sind wir schon früh aufgestanden, um an den Strand zu fahren und dort bis zum Mittag zu bleiben. Dort haben wir dann auch einen kleinen Spaziergang gemacht, bei dem ich die Natur am Strand und auch ein paar Krebse sehen konnte und wie auf La Réunion typisch Baguettes gegessen. Abends hat die Mutter für alle gekocht, und wir haben wie jeden Tag zusammen Abendbrot gegessen.

– Mara

22./23. November 2025 (2)
Ich habe mit meiner Gastfamilie einen Ausflug über Nacht nach Saint-Louis in ein schönes Haus mit Pool gemacht. Am Samstagvormittag sind wir zurück nach La Saline gefahren, um uns dort bei einem Austauschpartner zu Hause zu treffen. Mit ein paar deutschen und französischen Schülerinnen und Schülern haben wir dann Zeit zusammen verbracht und selbstgemachte Pizza gegessen. Am späten Nachmittag bin ich mit meiner Gastfamilie zurück nach Saint-Louis gefahren. Dort haben wir am Abend mit Freunden der Familie gegessen. Am Sonntagmorgen haben wir alle zusammen gefrühstückt und noch Gesellschaftsspiele gespielt. Gegen Nachmittag sind wir zurück zum Haus meiner Gastfamilie gefahren und haben dort dann Abendessen gegessen.

– Lina

22./23. November 2025 (3)
Den Sonntag habe ich mit meiner Austauschfamilie eine Tour über die Insel gemacht. Familie meint hier die eigentliche Familie plus weitere fünf Familienmitglieder. La Réunion ist eine superschöne grüne Insel, und ich persönlich war überrascht von der Offenheit und Herzlichkeit, die dort an den Tag gelegt wird. Das kann man sich in Deutschland nicht immer so vorstellen. Dementsprechend war aber die ganze Zeit tolle Stimmung. An dem Tag gab es mal wieder Regenmomente, wo danach wieder die Sonne herausgekommen ist und man aber zwischendurch wirklich das Gefühl hatte, da kommen Wasserfälle vom Himmel. Wir sind mit dem Auto gefahren und haben ab und zu angehalten, zum Anschauen oder um fantastisches Essen zu essen. Die Insel hat sehr viel Unterschiedliches zu bieten, und es ist superspannend, sich alles anzuschauen.

– Anna

24. November 2025
Heute war der zwölfte Tag. Um 8:00 Uhr morgens haben wir mit einem einstündigen Matheunterricht begonnen. Dort haben die französischen Schülerinnen und Schüler einen Test geschrieben, und wir haben uns ebenfalls mit dem Aufgabenzettel beschäftigt. Danach sind wir, ohne die französischen Schülerinnen und Schüler, eine halbe Stunde mit einem gemieteten Bus nach Saint-Gilles gefahren. Angekommen haben wir ein Aquarium besichtigt und durch einen Guide ausreichend Informationen über jedes einzelne Meerestier erhalten. Anschließend hatten wir selbst noch 20 Minuten Zeit, uns umzuschauen, Bilder zu machen und eventuell den kleinen Shop durchzustöbern. Eine weitere Stunde hatten wir in Dreiergruppen die Möglichkeit, Saint-Gilles zu erkunden und etwas zu essen. Leider sind bis Montagmittag die meisten Geschäfte geschlossen, daher hatte man kaum Gelegenheiten, Souvenirs zu kaufen, und auch nicht die größte Auswahl an Restaurants. Wir haben uns um 13:00 Uhr bei einem Eisladen wiederversammelt, um anlässlich eines Geburtstages ein Eis zu essen. Danach haben wir uns gemeinsam auf den Weg zum Parkplatz gemacht, um von dort aus wieder mit dem Bus zur Schule zu fahren. In dem Gymnasium angekommen, mussten wir am Unterricht unserer jeweiligen Austauschschülerinnen und Austauschschüler teilnehmen. Der Großteil war im Geschichtsunterricht, welcher auf Deutsch stattfindet, und danach noch im klassischen Deutschunterricht. Wir sollten unseren Partnerinnen und Partnern etwas von der DDR erzählen und haben ihnen im nachfolgenden Deutschunterricht Abkürzungen aus unserem alltäglichen Sprachgebrauch beigebracht. Um 17:10 Uhr ging es dann mit dem Bus wieder nach Hause, und ich habe mich an mein Reisetagebuch (Carnet de Voyage) gesetzt.

– Fabienne

25. November 2025
Am vorletzten Tag unseres Austauschs verbrachten wir den Vormittag bis 10:00 Uhr gemeinsam mit unseren Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern im Unterricht. Danach fuhren wir mit dem Bus zum botanischen Garten und erkundeten diesen in kleinen Gruppen. Gegen Mittag bekamen wir vor Ort Sandwiches. Nach der Mittagspause besuchten wir Kélonia, ein Meeresschildkrötenzentrum, das sich dem Schutz, der Forschung und der Pflege verletzter Schildkröten widmet. Dort erhielten wir eine interessante Führung. Am Nachmittag ging es zurück zur Schule. Gegen 19:00 Uhr veranstaltete eine Austauschfamilie einen typischen Kulturabend. Wir haben Maloya getanzt, typisches kreolisches Essen probiert und unglaublich viel gelacht. Es war ein wunderschöner Abend, der uns die Kultur La Réunions noch nähergebracht hat.

– Nele

26./27. November 2025
An unserem Abflugtag bot sich uns noch einmal die Gelegenheit, gemeinsam mit unseren Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern das Gymnasium zu besuchen. Nach einigen Stunden regulären Unterrichts in verschiedenen Kursen stand eine letzte gemeinsame Aktivität auf dem Programm. Wir trafen uns erneut in den Gruppen der Rallyes und besuchten mehrere Stationen, um das Lycée Trois-Bassins noch besser kennenzulernen. Besonders spannend war der Einblick in die schuleigene Imkerei: Ausgestattet mit kompletter Schutzkleidung durften wir gemeinsam mit dem Leiter ganz nah an die Bienenstöcke herantreten und beobachten, wie der Honig gewonnen wird.
Nach dem Schulschluss um 12:00 Uhr blieb uns noch etwas Zeit, unser restliches Gepäck zu packen und uns von einigen Familienmitgliedern zu verabschieden. Gegen 19:00 Uhr erreichten wir den Flughafen, wo wir schließlich auch von unseren Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern und ihren Familien Abschied nehmen mussten. Nach einer kurzen Wartezeit starteten wir in unseren nächtlichen Langstreckenflug nach Paris. Am nächsten Morgen landeten wir bereits in der französischen Hauptstadt, holten zügig unser Aufgabegepäck ab und wechselten mithilfe der Pariser Metro den Flughafen – eine Fahrt, die etwa eine Stunde dauerte. Vom Flughafen Paris–Charles de Gaulle aus flogen wir schließlich noch rund anderthalb Stunden weiter, sodass wir am frühen Nachmittag wieder in Hamburg ankamen und dort freudig von unseren Familien empfangen wurden.

– Polina