Ein Lateinunterricht der besonderen Art erwartete die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen, als die LEGIO XXI RAPAX unsere Schule besuchte. Für einen Moment fühlte es sich an, als sei ein Stück des Römischen Reiches direkt in die Aula gekommen.

Die Mitglieder der Legio Rapax erschienen in beeindruckend detailgetreu nachgebildeter Ausrüstung eines römischen Legionärs. Schnell wurde klar: Hier ging es nicht nur um Theorie aus dem Lehrbuch, sondern um lebendige Geschichte. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie römische Soldaten ausgebildet wurden, wie sie kämpften und welchen festen Platz das Militär im Alltag des Römischen Reiches hatte.

Besonders spannend wurde es, als Schilde, Helme und Waffen aus nächster Nähe betrachtet werden konnten. Einige durften die Ausrüstung sogar selbst anprobieren und so ein Gefühl dafür bekommen, wie schwer ein römischer Schild ist oder wie sich ein Helm anfühlt. Durch anschauliche Erklärungen und kleine Vorführungen wurde der Alltag eines Legionärs greifbar – vom Marschieren in Formation bis zur Bedeutung der einzelnen Ausrüstungsgegenstände.

Schnell wurde deutlich, dass Latein viel mehr ist als das Übersetzen von Texten. Sprache, Geschichte und Kultur greifen eng ineinander, und viele Inhalte aus dem Unterricht wurden an diesem Tag plötzlich lebendig und verständlich.

Für die Schülerinnen und Schüler war der Besuch der LEGIO XXI RAPAX eine spannende und eindrucksvolle Abwechslung zum Schulalltag – ein Lateinunterricht, den sie so schnell wohl nicht vergessen werden.

Ein besonderer Dank gilt dem Freundeskreis der Schule, der die entstehenden Kosten in Höhe von 350 € übernimmt.

Gu

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