Wolfgang-Borchert-Gymnasium Halstenbek

AKTUELLES zur wo-bo-theater-ag findet sich seit 2019 auf: wobotheaterag.de

Neues aus der Theater-AG

2018 waren wir wieder sehr aktiv – “Wolfgang-Borchert-Gymnasium: Halstenbeker Schülergruppe wird für Engagement mit Zertifikat für Europakompetenz ausgezeichnet”
https://www.shz.de/lokales/pinneberger-tageblatt/politisches-schultheater-id21908872.html

Das Video-Projekt der wo-bo-theater-ag bestand aus vier Phasen und beschäftigte sich mit dem Thema des diesjährigen Schultheaters der Länder 2018 „Theater & Politik – Flagge zeigen“.

PHASE 1:
Produktion eines dreiteiligen Impuls-Trailer zur Thematik „Flagge zeigen“. Die Schüler*innen fragen nach Themen und recherchieren aktuelle politische Themen gerade auch in Bezug zu Europa (u. a. Brexit, Populismus, Globalisierung, Existenzängste, Konsum, etc.) mit denen sie sich darstellerisch beschäftigen wollen. Der erste Videoimpuls motivierte viele Schultheatergruppen aus dem Bundesgebiet sich mit politischen Themen auseinanderzusetzen, um diese auf der Bühne auszuhandeln. Der zweite Videoimpuls suchte die politische Auseinandersetzung vor Ort “Flagge zu zeigen” und der dritte Videoimpuls zeigt anhand von performativen Mitteln an bekannten Orten in Kiel Räume einzunehmen und Bilder zu entwickeln.

Trailer, Teil 1: THEMA:

Trailer, Teil 2: VOR ORT:

Trailer, Teil 3: FLAGGE ZEIGEN:

PHASE 2:
Vorbereitung des theatralen Auftaktes (Videoanleitung) für alle beteiligten Gruppen. Die wo-bo-theater-ag organisierte dieses Ereignis mit Videoanleitung, choreografischen Einlagen und mit einem großen logistischen Aufwand (Platzbeschallung, Bühne, Genehmigungsverfahren für z. B. Aufnahme, Anmeldung als Demonstration, Film-Drohneneinsatz, etc.). Ca. 400 Jugendliche aus unterschiedlichen Schularten, Schulformen und Altersstufen zogen am 16.09.2018 als gemeinsamer Demonstrationszug durch Kiel und trafen sichauf dem Rathausplatz in Kiel. Nach einer kurzen Performance der wo-bo-theater-ag interagieren sie gemeinsam anhand der Videoanleitung, um anschließend performativ ihre selbst gewählten politischen Themen den anderen Gruppen (mit eigenen Standbildern, Flaggen und Kreide-Statements) – auf einem öffentlichen bekannten Raum Haltung zeigen. Mit dem Einzug in das Opernhaus wurde das Schultheaterfestival eröffnet.

Theatraler Auftakt auf dem Rathausplatz (von uns durchgeführt, gefilmt und bearbeitet – “wir sind immer die im schwarzen Pulli” :-))

PHASE 3:
Mit der Organisation und Begleitung als Polit-Zirkus-Team im Festivalzentrum (“eine Sporthalle, die wir extra im RBZ Kiel eingerichtet haben”), begann die 3. Phase. Während des Festivals gestaltete die wo-bo-theater-ag das Rahmenprogramm, einen Text- und Video-Blog mit täglichen Videoclips, Fotos, Kritiken und Berichten, ein Theater-Labor, die Reflexion der Aufführungen und sorgte nebenbei für gute Stimmung auf der Open Stage.

Polit-Zirkus im Festivalzentrum (von uns aufgebaut, durchgeführt und dokumentiert: Social Media, Open Stage, Lounge-Bereich, Animation, Rahmenprogram, Reflexion, etc.); ein eher “hektischer” Videoeindruck:

Unser SDL18-Blog: (von uns in der Woche gestaltet)
http://sdl2018.wobotheaterag.de/

Instagram “Schultheater der Länder” (von uns in der Woche betreut)
https://www.instagram.com/schule_theater/

Youtube Kanal “Schultheater der Länder” (von uns in der Woche gestaltet)
https://www.youtube.com/channel/UCQQIuHWxOrHC5XZEUudSzIw

PHASE 4:
Diese Phase bildete den Abschluss des Schultheaterfestivals mit einem Festivalfilm, quasi eine Videokokumentation mit der Schwerpunktsetzung „Vielfalt, Diversität und Differenzierung“ – emotionale Eindrücke einer bunten Schultheater-Welt, die sich ernsthaft, aber auch fröhlich, mit politischen Themen auseinandersetzt und diese auf der Bühne aushandelt. Der politische Raum müsse neu gedacht werden – vor allem für Jugendliche und auch in der Schule. Haltung zeigen und ernste Themen aushandeln kann auch mit Spaß erfolgen.

Youtube „Festivalfilm“

Weitere INFORMATIONEN:

wo-bo-theater-ag
Homepage (von Schüler*innen betreut)
www.wobotheaterag.de
Unser Theater-Instagram-Bereich (wo-bo-theater-ag; von Schülerinnen betreut)
https://www.instagram.com/wobo_theater/
Facebook wo-bo-theater-ag (von ehemaligen Schüler*innen betreut)
https://www.facebook.com/WoBoTheaterAG/

SDL*18, BVTS
Facebook Schultheater (offizielle Seite)
https://www.facebook.com/schultheaterfestival/
www.sdl2018.de (offizielle SDL-Seite; auch mit Infos zum Polit-Zirkus und den teilnehmenden Gruppen)
www.bvts.org (Bundesverband Theater an Schulen)


BLIND – die neue Eigenproduktion der wo-bo-theater-ag – AUFFÜHRUNGEN im März 2018

„Es ist so ein Gefühl… Irgendetwas stimmt nicht mit dieser Welt! Jeder von uns spürt diese Spannung in der heutigen Zeit, den Umbruch!

Aber was ist das? Geht mich das was an? Hat das mit mir zu tun?
Vielleicht sind wir blind für das, was gerade passiert. Vielleicht wollen wir auch blind sein oder wir können die Wahrheit einfach nicht erkennen!?
Unsere Gruppe – auch inspiriert durch die Grundidee des Films Matrix – war von Anfang an davon fasziniert, dass vielleicht alles zu einer Illusion werden könnte.
Ausgehend von dem Phänomen der Digitalisierung und der Frage: „Mache ich mich selbst überflüssig?“ fragen wir uns im Kern: „Und… was soll ich jetzt tun?“
Und das ist einfacher gefragt, als beantwortet.“

Nominiert für das Berliner Theatertreffen der Jugend 2018 („unter den letzten 20 bemerkenswertesten Jugendtheaterinszenierungen“) http://www.berlinerfestspiele.de (externer Link)

Vor der Premiere:
https://www.shz.de/lokales/pinneberger-tageblatt/wir-machen-uns-selbst-ueberfluessig-id19266761.html

Nach der Premiere:
https://www.shz.de/lokales/pinneberger-tageblatt/im-wahn-des-digitalen-zeitalters-id19364976.html


wo-bo-theater-ag 2018 – Bericht

Derzeit besteht unsere AG aus 17 spielfreudigen Schülerinnen und Schülern. Ergänzt wird das Ensemble durch ein tatkräftiges Helferteam (ehemalige Theater-AGler, Techniker, Bühnis, Maske, Video & Film, etc.).
Wir beschäftigen uns mit dem Thema „Digitale Zukunft“ und es macht viel Spaß, die Ideen und vielfältigen Talente der neuen Spielerinnen und Spieler in die Produktion zu integrieren.
Wir alle investieren sehr viel freiwillige Zeit in die gemeinsame, vertrauensvolle Arbeit und sind dabei auch eng zusammengewachsen (bei wöchentlichen Treffen, Workshops, Theaterbesuchen, Diskussionen, Dreharbeiten, Fototerminen, Masken- & Kostümproben, Bühnenarbeiten, etc.)
Im November 2017 waren wir auf Theaterprobenfahrt und haben uns intensiv mit dem Thema, dem Text und der Umsetzung beschäftigt.
Mit einer Probenaufnahme Ende November haben wir uns beim Theatertreffen der Jugend 2018 in Berlin beworben und kamen erneut von über 100 Jugend-Theatergruppen unter die letzten 20 „bemerkenswerten Inszenierungen“ in die Zwischenauswahl. Anfang Februar besuchte uns dann eine fachkundige Jury für eine Sichtung unserer Eigenproduktion.
Das, was wir schon haben, kann sich also schon sehen lassen, so dass wir davon überzeugt sind, im 40jährigen Bestehen unserer WoBo-Theater- AG im März 2018 (17. März 2018 Premiere) unsere Eigenproduktion BLIND – natürlich wie gewohnt und anders nicht möglich in Zusammenarbeit mit der Licht- & Tontechnik-AG sowie der Foto- & Video-AG – präsentieren zu können.
Übrigens…
Wir „Neuen“ haben bis heute – außer der Nominierung zum Theatertreffen der Jugend 2018 – schon eine Menge bewerkstelligt!
Im März 2017 zeigten wir eine Werkschau. Im Juni 2017 haben wir den Clip des Monats „Das Beste am Schultheater“ gewonnen und im November 2017 haben wir sogar mit den meisten Klicks den Preis zum „Clip des Jahres“ abgeräumt.
Außerdem hat uns der Bundesverband Theater an Schulen damit beauftragt, den offiziellen Trailer des „Schultheater der Länder 2018 in Kiel“ („das größte europäische Schultheaterfestival :-)“) zu produzieren. Zu diesem Zweck „mussten“ wir einige Tage nach Kiel und Berlin für Dreharbeiten.
Unsere dreiteilige Trailer-Serien „Politik & Theater“, „Recherche vor Ort in Kiel“ & „Flagge zeigen“ wird auf den SDL*18 ein- stimmen.
Teil 1 wurde auf der Abschlussveranstaltung im September zum SDL*2017 in Potsdam im Ernst-Otto- Theater gezeigt, Teil 2 ist seit dem 15. November online und Teil 3 wurde nach dem Jahreskongress „Theater an Schulen“ veröffentlicht.
Alle Trailer und Clips sind u. a. unter folgendem Link zu sehen:
www.bvts.org (Bundesverband Theater an Schulen)
Zum 40jährigen Bestehen werden wir auch eine eigene Corporate Identity bekommen.
Björn Müncker, ehemals sehr aktives Theater-AG-Mitglied, der für uns auch schon viele eindrucksvolle Plakate („Kuckucksnest, Genenetik oder Stadtaffen“) gestaltete, hat mit uns gemeinsam „ein Leitbild“ für die Theater-AG erarbeitet und setzt dieses nun grafisch um. Einen Eindruck vermitteln die Plakate zu unserer Eigenproduktion BLIND, die Anfang März ausgehängt werden.
Bitte beachten Sie die Aushänge, Ankündigungen, Schulhomepage, Facebookseite, Mails, etc., damit sie unsere neue Eigenproduktion „BLIND“ nicht verpassen!
Weitere Informationen:
Aktuelle Termine, Fotos, Profile, Videos, Neuigkeiten:
www.wobotheaterag.de (Karten)
www.facebook.com/WoBoTheaterAG (Aktuelles)
SAVE THE DATE:
17. März 2018 Premiere; 18. März / 20. März / 23. März / 24. März / 25. März

Download (PDF, 2.36MB)

BLIND
– die neue Eigenproduktion der der „wo-bo-theater-ag” –
TICKETS: www.wobotheaterag.de oder Verkauf vom 12.-16.3.2018 in der großen Pause
17.03.2018
18.03.2018
20.03.2018
23.03.2018
24.03.2018
25.03.2018
 
ZEIT: jeweils um 19:30 Uhr, außer am 25.03. um 15:30 Uhr
Es ist so ein Gefühl… Irgend etwas stimmt nicht mit dieser Welt! Jeder von uns spürt diese Spannung in der heutigen Zeit, den Umbruch!

Aber was ist das? Geht mich das was an? Hat das mit mir zu tun? 
Vielleicht sind wir blind für das, was gerade passiert. Vielleicht wollen wir auch blind sein oder wir können die Wahrheit einfach nicht erkennen!?
Unsere Gruppe – auch inspiriert durch die Grundidee des Films Matrix – war von Anfang an davon fasziniert, dass vielleicht alles zu einer Illusion werden könnte.
Ausgehend von dem Phänomen der Digitalisierung und der Frage: „Mache ich mich selbst überflüssig?“ fragen wir uns im Kern: „Und… was soll ich jetzt tun?“
Und das ist einfacher gefragt, als beantwortet.
“ 

Nominiert für das Berliner Theatertreffen der Jugend 2018 („unter den letzten 20 bemerkenswertesten Jugendtheaterinszenierungen“) http://www.berlinerfestspiele.de
Informationen: www.wobotheaterag.de

 

 


Die Vorbereitungen zur Schultheaterwoche der Länder 2018 laufen. Das hat auch das Pinneberger Tageblatt mitbekommen:
https://www.shz.de/lokales/pinneberger-tageblatt/theater-ag-gewinnt-erneut-id18307476.html

Weitere Infos gibt es hier:
www.bvts.org
www.facebook.com/WoBoTheaterAG/

Schultheater der Länder 2016 – ein Erfahrungsbericht

Als Schultheater-Vertreter des Bundeslandes Schleswig-Holstein (WoBo-Theater-AG, Halstenbek) reiste unser Ensemble mit unserem selbstgeschriebenen Stück „Bleicher Bruder“ (eine Auseinandersetzung mit Wolfgang Borchert) nach Erfurt zur Schultheaterwoche der Länder, welche vom 18.9.-24.9.16 stattfand. Die herzliche Begrüßung unseres Scouts Elias, welcher uns die gesamte Woche samt seines charakteristischen Hutes begleitete, behielten wir alle in Erinnerung. Schon am Bahnhof entstand bereits der Eindruck eines sehr gut organisierten Festivals, da jeder u. a. ein Programm, eine Wochenkarte und einen Stadtplan für Erfurt erhielt, sowie einen wirklich gelungenen SDL2016-Stoffbeutel mit Tragefunktion, den alle ab dem Moment der Übergabe dauernutzten. Mit unserem persönlichen Willkommen-Pappschild „Schleswig-Holstein“ begann somit unsere Festivalwoche in Erfurt.

IMG_3232Die anschließende theatralische Begrüßung auf dem Theaterplatz erfolgte durch eine Gruppe von Clowns und einer Rhythmus-Combo, welche vor dem Theater Erfurt um uns herum tanzten, Stimmung machten und uns zu Spielen antrieb. Besonders unser Spielleiter, Andreas Kroder, hatte seinen Spaß und ließ keine Möglichkeit aus, die Szenerie auf seiner Videokamera zu bannen.

Die große Eröffnungsveranstaltung fand anschließend innerhalb des sehr eindrucksvollen Theaters statt. Kreativ gestaltet, stimmte diese uns auf die folgende Woche ein, obwohl wir alle sehr müde waren. Mit bleibenden sprachlichen Eindrücken u. a. vom Ministerpräsidenten Bodo Ramelow machten wir uns auf zum Abendessen und anschließend zu dem ersten Theaterstück der Thüringer Gruppe. Beim Ansehen dieses Stückes verspürten wir bereits die wachsende Aufregung und das Kribbeln am ganzen Körper;  schließlich war es bis zu unserer eigenen Aufführung auch nicht mehr lange hin.
Kaputt und voller Vorfreude fielen wir abends in die Betten unserer Jugendherberge, schließlich ging es am nächsten Morgen schon mit den selbstgewählten Workshops weiter!

Um 9 Uhr war das Zusammentreffen in der Fachhochschule Erfurt angesetzt. Durch hochgehaltene Plakate, auf denen die Nummern der Workshops standen, war klar, wo die jeweilige Gruppe zu finden war. Jeder von uns, aus Schleswig-Holstein, belegte einen anderen Workshop („natürlich vorher abgesprochen“), damit wir später von den vielfältigen Erfahrungen profitieren können sollten. Viele waren begeistert und hatten sehr viel Spaß beim Erlernen neuer theatraler Techniken sowie das Gefühl, etwas Sinnvolles mitgenommen zu haben; andere wiederum waren weniger begeistert („das kannten wir schon alles“).
Uns gefiel jedoch vor allem das Zusammenarbeiten mit den Teilnehmern aus den anderen Bundesländern. Es war spannend zu sehen, was diese so alles konnten und aus ihrem Bereich Schultheater mitbrachten. Des Weiteren konnte man sich natürlich von dem Einen oder Anderen noch etwas abgucken und neue Bekanntschaften knüpfen.
Im Anschluss an die Workshops erfolgte eine Präsentation der erarbeiteten und bearbeiteten Dinge. Auf verschiedene Räume der Fachhochschule aufgeteilt, erfolgte eine lustige und anschauliche Werkschau jeder Gruppe, welche uns alle aktiv und passiv amüsierte.
Nach dem Abendessen ließen wir den Tag gemütlich und speziell unsere Halstenbeker Runde auf Empfehlung unseres Scouts in einem Erfurter Getränkegarten ausklingen; wie es sich eben gehört.

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Am Dienstagmorgen gab es zwei Vorstellungen, Bayern und Hessen. Letzteres blieb auf jeden Fall bei jedem Einzelnen von uns im Gedächtnis. Das Stück hieß „Raus mit der Sprache“ und war wirklich sehr lustig gestaltet. Besonderes im Gedächtnis blieb uns einer der kleinen Professoren, alias Einstein, mit dem schon etwas extravagantem Gang („wir haben uns weggeschmissen“).

Nach dem Mittagessen in der Mensa der Universität Erfurt und vor den noch folgenden Vorstellungen schoben wir noch eine Zwischenprobe (aufgrund eines kurzfristigen Spieler-Ausfalls) in das doch sehr vollgestopfte Tagesprogramm. Diese vollzogen wir inmitten des Campus der Universität Erfurt, wo wir auch ein paar merkwürdige Blicke vorbei- kommender Menschen erhielten. Sie fragten sich wohl, was für ein komisch Haufen da chorisch z. B. von Kegeln sprach.
Doch wie das immer so ist, lief die letzte Probe grottig, jeder war genervt von jedem und keiner hatte mehr Lust, irgend etwas nochmal zu wiederholen. Unser Spielleiter bekam wie immer zu 99,9 Prozent die Krise. Es funktionierte gar nichts mehr, so dass wir insgeheim froh waren, uns zur nächsten Aufführung aufmachen zu müssen.
Abends hieß es wieder früh schlafen, denn am nächsten Tag war schließlich unsere, trotz Komplikationen, heiß ersehnte Aufführung!

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Der nächste Morgen war da. Bereits vor dem Frühstück begannen die Vorbereitungen für unser Stück „Bleicher Bruder“. Das Make-Up wurde aufgetragen und die Haare geflochten. Nachher blieb schließlich nicht mehr viel Zeit für Äußerliches. Nach der Mittagspause durften wir zum ersten Mal selbst auf die Bühne. Wirklich beeindruckt, bestaunten wir die Tiefe und Höhe des Bühnenraumes und der Hinterbühne, die komplizierte Technik, die vorhandene Ausstattung, die Requisiten und die Professionalität und Schnelligkeit der Bühnenarbeiter. Schnell ging es in unsere Latzhosen, anschließend zum Warm-Up und dem Texttraining auf die Bühne, während die Bühnenarbeiter unser Bühnenbild aufbauten und unsere Technik die Abläufe programmierten („alles innerhalb von 2 Stunden“). Wir wiederholten noch ein einige Schlüsselszenen, vollzogen unsere Theaterrituale, wünschten uns „toi toi toi“ und dann ging es auf die große Bühne (hiervon berichtet Anouk)…
Im Großen und Ganzen lief es sehr gut, einige sprachliche Aussetzer und ein bis zwei technische Patzer im Video- und Lichtbereich, welche aber nach unserer Auffassung niemand bemerkte.
Als nach dem Abschluss des letzten Satzes das Licht ausging, unsere Anspannung und Konzentration abfiel und plötzlich lauter Applaus ertönte und Standing Ovations erfolgten, strömte die Freude ungebremst aus uns heraus. Wir schrieen vor Freude und es flossen sogar Tränen – natürlich auch vor Freude.

Nach dem Abendessen, bei dem wir immer noch sehr euphorisch waren, begann das Stück „Electronic City“ der Gruppe aus Berlin. Sehr beeindruckt hat uns die Präzision und Körperspannung, welche sich das ganze Stück hindurch hielt, wodurch wir als Zuschauer sehr gefesselt waren. Wir haben uns wirklich gefragt, wie lange das wohl gedauert hat, bis alles so perfekt sitzt und die Gruppe natürlich auch direkt gefragt.

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Das Kribbeln und die Nach-Aufregung von unserer Aufführung hielt sich auf jeden Fall noch bis zum nächsten Morgen, auch wenn wir bei einem geselligen Abend versuchten, zur Ruhe zu kommen. Auf diese sehr gelungene Aufführung!

Donnerstag früh konnten wir, von der Freude und Anspannung noch dran zu sein befreit, die beiden Stücke aus Sachsen und Hamburg genießen.

Eine Sache, die uns auch sehr gut gefallen hat, war die jeden Tag neu herauskommende Festivalzeitung mit Nachberichten, Rezensionen und Interviews. Unsere Aufführung schmückte die Titelseite der Donnerstags-Ausgabe. Das ließ die gerade abgeflaute Freude wieder aufleben; nebenbei gaben wir auch noch Interviews für „Theater-Studierende“.
Darauf folgten die für jede Gruppe organisierten Nachgespräche und Forumsfachgespräche („für Andi“), welche wir zugegebener Weise etwas merkwürdig fanden. Wir sollten Szenen noch einmal spielen und dazu direkt Rückmeldung der Gruppe aus dem Saarland bekommen. Jedoch war die Person, die am meisten redete, unsere Moderatorin.
Gelungen oder nicht, nach dem Abendessen gab es die Inszenierung „F(a)ust. Fast nach Goethe“ aus Nordrhein-Westfalen. Gefesselt von dem faszinierenden Zusammenspiel der Gruppe entstanden tolle und im Gedächtnis bleibende Bilder, die es unmöglich machten, im Theatersessel einzuschlafen. Nicht, dass das schon einmal vorgekommen war (wie bereits erwähnt, kostete das Tagesprogramm viel Energie, so dass es möglicherweise mal den Einen oder Anderen erwischte…). Abends schlenderten wir etwas ausgiebiger durch Erfurt, welche sich als eine wirklich liebenswerte Stadt zeigt. Parallel zu dieser Aktivität gab es vom SDL selbst gestaltete Abendprogramme wie z. B. Improtheater, bei denen auch viele mit Spaß, Lust und Laune teilnahmen. Bis in den späten Abend hinein saßen wir auch immer noch mit Spielern und Spielerinnen aus anderen Bundesländern zusammen und genossen die Zeit.

SDL Abschluss

Freitag wurde der letzte Tag des Festivals “Schultheater der Länder 2016” mit einer Abschlussveranstaltung als Höhepunkt gefeiert. Dabei gab es unglaublich lustige Einlagen, unter anderem einen Videozusammenschnitt, welcher die gesamte Woche aus unterschiedlichen Perspektiven zeigte. Beim Lachen und Zurückblicken fiel uns auf, wie schnell die Woche vergangen war. Nach dem Abschluss-Buffet im Heizwerk (einer alten Industriehalle) neben dem Theater Erfurt erfolgte hier auch die Abschlussparty mit Musik und Tanz. In der Nähe der Jugendherberge ließen wir die Nacht noch weiter mit anderen Gruppen bei Gitarrenbegleitung ausklingen; schließlich war das der Abschluss einer so lang ersehnten Fahrt.

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Der nächste Tag brach an, die Rückreise begann. Eine tolle Woche „ohne Schlaf“ mit vielen Erlebnissen und Erfahrungen war plötzlich zu Ende. Für jeden Einzelnen von uns waren diese Tage eine unvergessliche Zeit!

Leona Schubert 

Tipp: Alle Bilder werden durch Anklicken in Originalgröße angezeigt.

Weitere Artikel zum Thema:

Eine persönliche Erfahrung – unsere Inszenierung „Bleicher Bruder“ beim SDL 2016 in Erfurt

Rezension des Stückes: Artikel aus der Festivalzeitung

Eine persönliche Erfahrung – unsere Inszenierung „Bleicher Bruder” beim SDL 2016 in Erfurt

Das Theater in Erfurt hat eine unglaublich große Bühne. Viel größer als bei uns, ein richtiges Theater halt mit gewaltigen Ausmaßen nach oben, nach unten, zur Seite und nach hinten. Wir alle waren sehr aufgeregt und gespannt darauf, auf dieser professionellen Bühne zu spielen.

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Vor unserer Aufführung probten wir noch einmal, um die Dimensionen der Bühne kennenzulernen und um einen letzten Durchlauf zu haben. Während wir versuchten, unsere Szenen einzuspielen, dröhnte die Technik von hinten, die Bühnenarbeiter werkelten parallel und wir versuchten den Ausfall einer Spielerin zu kompensieren. Zum Glück stieg relativ spontan „unsere Maske“ ein (danke Stine!).
Für Lampenfieber war nach dieser intensiven Probe keine Zeit mehr, da wir bis fast direkt vor der Aufführung geprobt haben und dann direkt mit dem Spielen loslegen mussten: im Foyer des Theaters, unser persönlicher Prolog.

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Bei unserer Aufführung waren wir voller Elan und Motivation, denn es macht einfach Spaß, auf so einer professionellen Bühne mit so viel Publikum zu spielen. Große Textpatzer oder Hänger hatten wir nicht, lediglich Kleinigkeiten, welche durchaus mal passieren können und die wir auch gut überspielen konnten, denn wir sind mittlerweile schon so eine eingespielte Gruppe, da klappt das. Jeder kann sich auf jeden verlassen und jeder übernimmt die Verantwortung für den anderen. Mit unserem kurzfristigen Ersatz hat auch alles super geklappt. Leider gab es zum Ende unserer Aufführung technische Probleme, weswegen zwei Videos nicht abgespielt wurden. Tragisch war das vor allem zur Einstimmung der letzten Szene: das Video mit der wiederholenden Musik aus Borcherts Kindheit („als schließender Rahmen“) bildet den Übergang zum chorischen Abschluss „Generation ohne Abschluss“ und ohne dieses Video wirkte unser spontanes Weinen aufgesetzt und die Stimmung wurde nicht komplett dem Publikum übermittelt – was aber nur dem Fachpublikum wirklich auffiel.

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Unsere Spielleitung war stolz auf uns, weil wir es als Ensemble gemeinsam überspielten („ohne private Gesten“). Insgesamt waren wir sehr zufrieden mit unserer Aufführung, was sich auch im Applaus und den Standing Ovations und unseren spontanen Gefühlsausbrüchen zeigte. Über das tolle Feedback haben wir uns sehr gefreut. Einige Jubel- und Freudenrufe konnten wir uns hinter der Bühne nach dem Stück nicht verkneifen und einige unserer Spielerinnen haben auch ein paar kleine Freudentränen vergossen.

Anouk Vossen

Bleicher Bruder – Wolfgang Borchert:
Mehr als nur ein Schulname

Ein Auszug aus der Festival-Zeitung des SDL 2016 „Lautschrift“, Ausgabe 4, 22.9.2016 (nach unserer Aufführung, S. 13, 14)

„Wer ist dieser Wolfgang Borchert? Borchert am Arsch!“ Dass sich diese Einstellung schnell ändern kann, zeigten die 14 Schauspieler des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums aus Halstenbek. Dafür nahmen sie das Publikum auf eine Reise in die Zeit des 2. Weltkrieges, in der Wolfgang Borchert lebte und die ihn prägte.

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Bereits als sich die Türen zum Zuschauerraum öffneten, tauchte man in eine andere Atmosphäre ein. Die Spieler standen im Raum verteilt in ihren weißen T-Shirts und Jeans-Latzhosen. Auf der Leinwand an der Bühnenrückwand liefen Fotos aus dem Leben Borcherts. Und wieder hieß es: „Wer ist Wolfgang Borchert? Der interessiert uns nicht! Warum schreibt der so düster?“ Das Saallicht geht aus, die Bühne wird beleuchtet und die Schauspieler machen sich auf den Weg auf die Bühne.

In gelangweilt, monotoner Stimme wird der Charakter von Borcherts Generation beschrieben: „Wir sind eine Generation ohne Tiefe, ohne Bindung. Eine Jugend ohne Jugend!“ Nun beginnt die Reise durch Wolfgang Borcherts Leben. Dichter möchte er werden und Schauspieler. Dabei halten alle seine Worte und Gedichte für unreif. Die Szenen bisher waren fröhlich, ein plötzlicher Cut und der Einberufungsbefehl zum Kriegsdienst machen deutlich, wie nah doch Freud und Leid in dieser Zeit beieinander liegen. Die einzige Requisiten, die Regenschirme, setzen die Spieler gekonnt ein. Auch im Kriegsdienst kommt Borchert nicht davon. Ein Haftbefehl folgt. Die Gruppe verteilt sich erneut im Zuschauerraum – ein abwechslungsreiches Bild – und beschreibt die Szenen während der Verhandlung Borcherts. Dieser fühlt sich selbst ausgeliefert. Er möchte das Leben an den Haaren packen. Schicksal spielen und selbst über Leben und Tod entscheiden. Pläne hat er! Nach dem Krieg will er ein Theater in Hamburg eröffnen. „Ich kann das schaffen!“, singt die Gruppe. Doch schnell wird Borchert in die Realität zurückgerissen. Er befindet sich im Kriegsdienst, ist Kegler, Kugel und Kegel zugleich. Menschen erschießen, auch wenn man sie nicht kennt und ihre Sprache nicht spricht. Einfach schießen, das ist der Befehl. Nun entwickelt sich die wohl eindrucksvollste Szene der Inszenierung. Aus einem wilden Durcheinanderlaufen entsteht eine Reihe, aus einem ungleichmäßigen Gang wird ein gemeinsames Marschieren. Die Gruppe verlässt die schwarze Bühne, und läuft hinter der weiß beleuchteten Leinwand entlang, sodass lediglich die Schatten zu erkennen sind. Als das normale Bühnenlicht wieder angeht, erfährt der Zuschauer, dass durch den Krieg Hamburg und Umgebung binnen weniger Tage komplett zerstört wurde.

SH-Bleicher Bruder

Ein Mann kehrt nach Deutschland zurück, Land und Person waren anders, als er wegging. Er findet eine verrückte Welt vor. Ein Flügel beginnt zu spielen, und ein Schauspieler singt: „…it´s a mad world.“ Ein sehr bewegender Moment! Borchert ist in ein Zuhause zurückgekehrt, das kein Zuhause mehr ist.

Borcherts Leben ist nicht von langer Dauer, er kommt krank zurück und stirbt mit nur 26 Jahren. Er wollte einfach nur leben. Nun wiederholt sich die Szene vom Anfang. „Wir sind zwar eine Generation ohne Abschied, aber wir sind eine Generation der Ankunft!“ Ein Blick in Wolfgang Borcherts Biographie, der seine Texte verständlicher macht, ist beendet.

Die Schüler aus Schleswig-Holstein haben gezeigt, wie wichtig es ist, sich mit Persönlichkeiten der Vergangenheit auseinander zu setzen, um sie zu verstehen und um zu erkennen, wer sie wirklich waren. Dies enorm eindrucksvollen Bilder der Szenen rissen die Zuschauer schnell mit. Abwechslungsreich gestalteten sie diese mit Gesang, Choreografien und einem vielseitigen Einsatz des Bühnenlichtes. Die Schauspieler zeigten eine sehr hohe Bühnenpräsenz. Ob im direkten Fokus, im Hintergrund oder auch im Dunkel, blieben sie stets in der Rolle und im Stück. Belohnt wurde diese Leistung sofort. Kaum waren Bühne und Schauspieler ins Black gefallen, brach ein tosender Applaus aus, verdiente Standing-Ovations inklusive!

Julia Wedderkopf, Redaktion

GEWONNEN! Die Theater AG fährt mit dem „Bleichen Bruder“ zum SDL 2016 nach Erfurt!

„BLEICHER BRUDER“ hat Spuren hinterlassen…

Wir haben beim Bundeswettbewerb Schultheater der Länder 2016 gewonnen und werden mit unserer Eigenproduktion im Theater in Erfurt 2016 auftreten.

Bleicher Bruder, Theater AG, WoBo, Inszenierung, Probe, Maske, Maskenprobe, 2016

Am 9. September um 19:30 Uhr kommt der „Bleiche Bruder“ ein letztes Mal nach Halstenbek!

Quasi als Generalprobe für den SDL 2016 und die „Tage der Geschichtswerkstätten“ wird es noch einmal die Möglichkeit geben, das Stück „Bleicher Bruder“ in einer leicht verdichteten Tournee-Version zu erleben.

Bleicher Bruder, Theater AG, WoBo, Inszenierung, Probe, Maske, Maskenprobe, 2016

Die Mühe hat sich gelohnt und wir konnten viele fachkundige Personen & Gruppen überzeugen. Insbesondere haben uns die vielen emotionalen Rückmeldungen der verschiedenen Generationen gefreut. Das war wirklich etwas Besonderes für uns und die Nachwirkungen sind noch nicht abgeklungen:

  • Im Jahresheft der „Internationalen Borchert Gesellschaft e. V.“ wird eine großer Artikel zu unserer Interpretation von Borchert-Texten erscheinen. http://www.borchertgesellschaft.de/
  • In der Ausstellung „früh werk“ in der Drostei Pinneberg durften wir die Ausstellung mit einer Performance eröffnen und Bewegungsbilder ausstellen. http://www.drostei.de/programm/232/frueh-werk-2016
  • Wir haben am Bundeswettbewerb Schultheater der Länder 2016 gewonnen und werden mit unserer Eigenproduktion im Theater in Erfurt im September 2016 auftreten. www.sdl2016.de
  • Am „Tag der Geschichtswerkstätten 2016“ (Stadtteilarchiv Eppendorf) werden wir im Stadtteil Eppendorf (Geburtsort von Wolfgang Borchert) in einem Rundbunker auftreten. http://www.hamburger-geschichtswerkstaetten.de/html/kiek_mol.html
  • Und eine kleine Dokumentation unserer Inszenierung wird auch in unserer Borchert-Ausstellung im Eingangsbereich unserer Schule zu sehen sein.

Bleicher Bruder, Theater AG, WoBo, Inszenierung, Probe, Maske, Maskenprobe, 2016

Weitere Informationen

Nach der Schultheaterwoche in Schleswig im letzten Jahr 2015 haben wir in diesem Jahr eine Teilnahme an der Theater-Festivalwoche in Erfurt (bundesweiter Wettbewerb) gewonnen!

Mit unserer Borchert-Inszenierung „Bleicher Bruder“ nehmen wir für Schleswig-Holstein am Schultheater der Länder in Erfurt teil – MOTTO THEATER. SPRACHE – (Informationen: www.sdl2016.de).

Bleicher Bruder, Theater AG, WoBo, Inszenierung, Probe, Maske, Maskenprobe, 2016

Der Wettbewerb

Der Bundesverband Theater in Schulen e.V. (BV.TS), die Stiftung Mercator und die Landesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater in Thüringen e.V. laden zum 32. Bundeswettbewerb

Schultheater der Länder vom 18. bis 24. September 2016 in Erfurt (Thüringen) ein.

Das „Schultheater der Länder“ (SDL) ist europaweit eines der größten Festivals im Bereich des Theaters in der Schule. Es ist ein Arbeitstreffen für und mit Schultheatergruppen aus ganz Deutschland, das im jährlichen Wechsel in einem anderen Bundesland stattfindet und sich in jedem Jahr einem anderen Themenschwerpunkt widmet. Begleitet wird das SDL stets von einem auf das jeweilige Thema bezogenen Rahmenprogramm mit Aufführungsgesprächen, Werkstätten und Festivalberichten.

Im Mittelpunkt steht hier eine wissenschaftlich hochkarätig besetzte Fachtagung, deren Ergebnisse in Form von theatertheoretischen, didaktischen und methodischen Leitartikeln neben exemplarischen Stückbesprechungen und praktischen Spielvorlagen Eingang in die ausführliche, schriftliche Dokumentation des Festivals finden.

Aktuelle Informationen (Fotos, Videos, Blog, Artikel): www.facebook.de/wobotheaterag

Zeitungsartikel: http://www.shz.de/lokales/pinneberger-tageblatt/borchert-der-bleiche-bruder-id14225366.html

Hier können Sie das Programmheft als zip-Datei herunterladen (Klick auf das Bild):

BBPlakat

Wo-Bo-Musiktheater-Projekt (Theater- & Chor-AG & Lehrer-Band) präsentiert

„TIME TO WONDER” – eine musikalische Märchenreise (Eigenproduktion)

TERMINE

Fr, 11. März 2016       Premiere           (19:30 Uhr)
Sa, 12. März 2016      2. Au
fführung  (19:30 Uhr)
So, 13. März 2016      3. Aufführung  (15:00 Uhr !!!)
Di, 15. März 2016       4. Aufführung  (19:30 Uhr)
Do, 17. März 2016      5. Aufführung  (19:30 Uhr)
Fr, 18. März 2016       Derniere            (19:30 Uhr)
 
Kartenvorverkauf in der großen Pause ab dem 7. März 2016
(3 € Schüler / 6 € Erwachsene)
 

Weitere Informationen & Kartenreservierung:

Facebookfacebook.com/wobotheaterag (aktuelle Informationen, Fotos, Videos, Eindrücke)
Online-Kartenreservierung
www.timetowonder.wobotheaterag.de

SAVE THE DATE!!!
Die Theater-AG präsentiert vom 19. – 22. Mai 2016 „Bleicher Bruder“
Weitere Informationen folgen im April…

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Rückblick auf die vergangenen Projekte

Die STADTAFFEN (Wolfgang-Borchert Theater-AG) sagen DANKE für ein stets volles Haus und ein tolles Publikum!

Wir haben diese intensive Zeit sehr genossen und nun wird es Zeit, wieder in die Zivilisation zurückzukehren. Vielleicht kehren wir noch einmal im Juni für ein kurzes Gastspiel zurück

Fotos von den Aufführungen finden sich auf www.facebook.com/WoBoTheaterAG.

In den nächsten Tagen werden wir dort noch mit dem ein oder anderen Bild die Erinnerung konservieren. :)

Wir halten euch auf dieser Seite auch auf dem Laufenden über neue Projekte…

Jagd

STADTAFFEN (WoBo-Theater AG) Karten können nun auch online reserviert werden…

www.stadtaffen.wobotheaterag.de

»Manchmal nimmt das wilde Tier die Gestalt eines Menschen an. Manchmal die eines Tieres. Eines furchtbaren Tieres…« (Herr der Fliegen)

Wer gerne Karten für 6 EURO (für SchülerINNEN 3 EURO) im Vorverkauf erwerben möchte, kann dies auch gerne ab dem 9. März 2015 in der Pausenhalle tun!!!

Weitere Informationen:

Aktuelle Fotos, Profile, Videos, Neuigkeiten:
www.facebook.com/WoBoTheaterAG

Grundlegende Informationen zur unserer Arbeit:
www.wobogym.de/facher-ags/ags/theater-ag/

Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen.
Liebe Grüße

Eure WoBo Theater AG 2014

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Bald ist es soweit!

ZUM LETZTEN MAL!!!

…in der alten Aula…

Unsere Eigenproduktion ist angelehnt an der Handlungsidee des Jugendromanes “Herr der Fliegen“:

»Manchmal nimmt das wilde Tier die Gestalt eines Menschen an. Manchmal die eines Tieres. Eines furchtbaren Tieres. Manchmal sieht es aus wie ein kleiner Junge. Es kann alle möglichen Gestalten annehmen. Deshalb ist Vorsicht geboten. Und es wird wiederkommen.« (Herr der Fliegen)

TERMINE (bitte vormerken)
Sa, 14. März 2015         Premiere
Di, 17. März 2015         2. Aufführung
Fr, 20. März 2015         3. Aufführung
Sa, 21. März 2015        4. Aufführung

Weitere Informationen:

Facebook: facebook.com/wobotheaterag (aktuelle Informationen, Fotos, Videos, Eindrücke)
WoBo-Homepage: www.wobogym.de (AG-Bereich: Theater AG – allgemeine Informationen)

Andreas Kroder

Plakat_Stadtaffen

 

WoBo – Theater AG – Spielzeit 2014/2015

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Die neue Spiel-Saison hat begonnen und das Ensemble 2014/2015 (bestehend aus Spielern, Dramaturgen, Bühnis, Licht & Ton – Technikern, Videokünstlern, Requisite & Maske, ehemaligen Schülern sowie vielen weiteren logistischen Helfern) wächst zusammen. Dieses Schuljahr ist terminlich geprägt durch den Bau der neuen und den (gedanklichen) „Abbau“ der alten Aula…

 Im Oktober besuchten wir schon gemeinsam einen Workshop (incl. Führung und Aufführung) am Thalia-Theater und einige unserer Schülerinnen und Schüler wurden vom Fleck weg für ein Jugendstück am Hause „gebucht“ („Räubern“ & „Nathan“).

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In diesem Monat führen wir unsere jährliche Theaterfahrt durch, in der wir konzentriert und intensiv am Handlungsrahmen, den Charakteren und den Bewegungsbildern für unsere neue Inszenierung „Inseleffekt“ (Arbeitstitel) arbeiten werden.

Meist aktuelle Fotos, Videos und Kommentare dazu finden Sie auf unserer (von ehemaligen Schülern organisierten) Facebook-Seite.

Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Eigenproduktion geben.

Unser derzeitiger Arbeitstitel „Inseleffekt” ist angelehnt an der Handlungsidee des Jugendromanes “Herr der Fliegen“:

Eine Gruppe Jugendlicher auf einer einsamen Insel – ohne Erwachsene, Regeln und Pflichten. Sieht so das Paradies aus? Oder eher eine Hölle aus Chaos und Gewalt?

»Manchmal nimmt das wilde Tier die Gestalt eines Menschen an. Manchmal die eines Tieres. Eines furchtbaren Tieres. Manchmal sieht es aus wie ein kleiner Junge. Es kann alle möglichen Gestalten annehmen. Deshalb ist Vorsicht geboten. Und es wird wiederkommen.« (Herr der Fliegen)

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TERMINE (bitte vormerken)
Sa, 14. März 2015      Premiere
Mo, 16. März 2015     Schülervorstellung (8. Jg.)
Di, 17. März 2015      2. Aufführung
Fr, 20. März 2015      3. Aufführung
Sa, 21. März 2015     Derniere

Weitere Informationen

Facebook: facebook.com/wobotheaterag (aktuelle Informationen, Fotos, Video, Eindrücke)
WoBo-Homepage: www.wobogym.de (AG-Bereich: Theater AG – allgemeine Informationen)

Kontakt: andreas.kroder@wobogym.de

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Schultheater am Wolfgang-Borchert-Gymnasium

TAG

Der Generationenwechsel ist vollbracht: nicht nur eine neue Spielleitung, sondern auch eine fast komplett neue Darsteller-Mannschaft. Von der Klasse 9 bis Q3 sind alle Typen gut vertreten, somit eine gute Mischung, die auch gut harmoniert.

Geprobt wird immer montags ab 18:00, den Start macht dabei ein Warm-Up, bei dem die Gruppe im Zusammenspiel trainiert und sich mit ästhetischen Mitteln des Theaters vertraut macht, die einen wichtigen Teil der Szenenkomposition ausmachen.

Wir werden das Stück selber schreiben und viel aus unserem Lebenskonzepten und unserer Fantasie mit einbringen, denn dieses Jahr entsteht biografisches Theater am Wolfgang-Borchert-Gymnasium.

Im biografischen Theater geht es darum, persönliche Lebenserfahrungen der Schauspieler unter einem Leitmotiv (z. B. Stadt, Sehnsucht) zu vereinen und mit einem roten Faden zu verbinden. Der rote Faden wird dabei von einem Protagonisten dargestellt, der seine Lebensgeschichte erzählt. Die Geschichten der anderen Mitspieler werden mit dieser Lebensgeschichte verwoben, und teilweise wird auch der Hauptprotagonist gewechselt. Somit entsteht ein Netz aus kleinen und großen Geschichten, die fragmentarisch miteinander verwoben sind.

Wir haben zu diesem Thema bereits einen Workshop im Thalia-Theater in der Gaußstraße absolviert, bei dem viel gelernt wurde, und uns dort auch ein biografisches Theaterstück angeschaut. Weiterhin ist eine Theaterprobenfahrt nach Kleve geplant, um dort intensiv an den Handlungssträngen zu arbeiten, so wie es in der Schulzeit nicht möglich wäre.

(Hannes Heepmann)

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Soweit das Ziel und unsere Vorstellungen…

Auf jeden Fall wollen wir nach den Frühjahrsferien im Mai wieder „etwas auf die Bühne bringen“, und bei der Motivation und dem Engagement unser derzeit 14 Darsteller/innen sind wir alle sehr zuversichtlich, dass dies auch klappen wird.

Betonen wollen wir dabei auch, dass unser Schultheater am Wolfgang-Borchert-Gymnasium durch ein gemeinsames Arbeiten verschiedener Gruppen und AGs (Darsteller/innen, Bühnenbildner/innen, Maskenbildner/innen, Requisiteure, Promotion, Video & Foto AG, Licht & Ton AG, etc.) geprägt und erst ermöglicht wird.

Und dank der langjährigen Theatertradition an unserer Schule gibt es auch eine große Unterstützergruppe von Ehemaligen wie unseren „Hansi“, die uns bei vielfältigen Gelegenheiten die Treue halten.

Nichtsdestotrotz würden wir uns freuen, dieses Jahr noch mehr Eltern und insbesondere noch mehr Schüler/innen aus unserem WoBo bei unseren Aufführungen zu sehen. Daher haben wir uns auch entschlossen, dass ab diesem Schuljahr immer eine Vormittags-Aufführung speziell für den 8. Jahrgang innerhalb der Schulzeit aufgeführt wird: einmal um für unsere Schüler-Theaterarbeit zu werben und um die Identifikation mit unserer Schule zu fördern.

Derzeitige Organisation an unserer SchuleTheater_3
Derzeit gibt es drei Theater-AGs, die die Unter-, Mittel- und Oberstufe im „Darstellenden Spiel“ ausbilden:

Unsere Jüngsten (6. Jahrgang) werden von Frau Bellinger betreut. Nahtlos schließt sich die „Junior-Theater-AG“ unter Schüler-Leitung an, und die „Theater-AG“ von Herrn Kroder können dann schließlich Schüler/innen ab der Oberstufe (in Ausnahmefällen ab der 9. Klasse) besuchen. In der Regel wird hier auf eine größere Theateraufführungen hingearbeitet.

Unser derzeit geplantes Stück Mai 2014:

„Ab heute wird alles anders!“ (derzeitiger Arbeitstitel)

Theater_2Jeder von uns ist eine einzigartige Erzählung…

Wenn die Erwachsenen sagen können: Aha, so also sehen heutige Jugendliche die Welt und wenn die Mitschüler denken: Ja, genau, das denke ich auch – aber so habe ich das noch nicht gesehen, dann hat Schultheater sein Ziel und seine Berechtigung erlangt.

Wir wollen etwas erzählen, Bilder vermitteln und wir wollen dabei unterhalten.

„Von sich erzählen, heißt, sich an anderen reiben.“

Geplante Aufführungs-Termine (bitte vormerken!):

Sa, 17. Mai 2014:       1. Aufführung, Premiere

Mo, 19. Mai 2014:      2. Aufführung „Schülervorstellung 8. Jahrgang“

Di, 20. Mai 2014:       3. Aufführung mit Schülerrabatt

Fr, 23. Mai 2014:        4. Aufführung

Sa, 24. Mai 2014:       5. Aufführung, „Derniere“

Schauen Sie doch auch regelmäßig bei uns auf der Schul-Homepage oder unserer Facebook-Seite vorbei! Hier finden Sie Probenfotos, kleine Berichte, aktuelle Termine, etc.!

                        www.facebook.com/WoBoTheaterAG (bitte „gefällt mir“ anklicken!)

www.wobogym.de

Herzliche Grüße, Ihr

Andreas Kroder

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